Der erste Lauf – seit langem.

Nach mehreren Rückschlägen hat mich meine Mutter und dieses Projekt wieder aktiviert mich sportlich zu betätigen. Meine Mama hat immer gesagt: „Dabeisein ist alles.“ Nach einem schönen Cross – Lauf in Warzen (6,4 Km – 44.10 Minuten) und einem sehr schönen Walk – Halbmarathon an der Marienburg (21.1 Km – 3.33 Stunden) habe ich mich dazu entschieden, am Adventslauf in Sarstedt zu starten. Mein Plan war es, zwei Mal die Woche zu Laufen und auch ab und an ins Fitnessstudio zu gehen. Ist der Plan aufgegangen? Natürlich nicht. Es kam immer etwas dazwischen. Entweder war es mein Magen, oder ich war erkältet. Das frustrierte mich natürlich, weil ich wusste, dass ich früher dennoch Sport gemacht hätte, aber: „Achte auf dich und deinen Körper“. So verging die Zeit und der Lauf rückte immer näher. Dann stellte ich fest, dass ich am Abend vorher arbeiten muss. Super! Meine Schicht ging bis 3.30 Uhr in der Früh, also nur 3 Stunden Schlaf. Unglaublich unmotiviert wachte ich auf und erfuhr von Markus, das es regnet und stürmisch da draußen ist. Dadurch konnte meine Laune ja nicht besser und ich habe mich ständig gefragt, warum ich mir das überhaupt antue.

Naja, ich rappelte mich dann auf und freute mich, dass mein Freund mich begleitet. Sonst hätte ich auch noch alleine zu diesem Event fahren müssen, was ich noch nie musste. Und das wäre echt hart gewesen. Nach langem hin und her, was ich nun anziehen soll, fuhren wir dann doch endlich los. Robert schrieb mir noch, ob ich schon Lampenfieber hätte, natürlich hatte ich kein Lampenfieber, ich sehnte mich nur nach meinem Bett.

Bei der Veranstaltung, war ich die Ruhe selbst, was meinen Freund schon ziemlich nervös wurden lies. Ich wusste weder wo der Start ist, noch habe ich mich warm gemacht. Um 11.10 Uhr ging ich dann doch mit ihm los, um den Start zu suchen. Es war einfach nur kalt. Auf dem Weg dort hin, fand ich einen Stand an dem sie Bauchtaschen verkauften, so eine habe ich mir schon immer gewünscht und nahm mir noch die Zeit eine zu kaufen. Nach einigen Metern zu Fuß fanden wir dann auch den Start. Nachdem ich mich im Hallenbad kurz aufgewärmt habe, blieb mir auch nichts mehr übrig und ich musste raus in die Kälte und mich zum Start begeben, der um 11.30 Uhr sein sollte. Dort hatte ich dann noch 2 Minuten. In dieser Zeit machte ich meine Kopfhörer ins Ohr und langweilte mich etwas.

Mit einer kleinen Verzögerung fiel dann der Startschuss. Geil es geht los. Ich brauchte fast einen Kilometer um mein Tempo zu finden, wollte ja nicht zu schnell aber auch nicht zu langsam laufen. Nach ca. 2,2 km lief ich durchs Ziel, aber eine Runde musste ich noch. Das hat mir nochmal Kraft gegeben. Die Strecke an sich war wirklich super, ohne Wind wäre es noch viel besser gewesen, immerhin hat es zu dem Zeitpunkt nicht geregnet. Ich versuchte mein Tempo etwas anzuziehen, leider waren meine Beine doch relativ schwer. Immerhin bin ich ja gelaufen, das war das eigentliche Ziel.

Circa 800 Meter vor dem Ziel gab es nochmal einen kleinen Anstieg, der mich wirklich zurückwarf. Nach 28.26 Minuten kam ich dann ins Ziel. Ich war wirklich stolz. Ohne Training und mit wenig Schlaf diese Zeit erreicht zu haben. Doch dann schaute ich auf mein Handy, ich habe den Lauf mit der Runtastic App mit aufgenommen. Es waren keine 5, sondern nur 4,4 Kilometer. Es hätte besser sein können, aber was will ich ohne Training erwarten? Meine Ansprüche sind noch zu hoch, daran muss ich mich noch gewöhnen. Das hat mir der Lauf diesmal wieder gezeigt.

„ Dabei sein ist alles“ und es ist ein geiles Gefühl! Der nächste Lauf ist dann der Silvester Lauf in Hasede. Ich freu mich jetzt schon drauf, weil ich dann wieder ein Stück Freiheit für mich gewinne.

[geschrieben von Sophie M.]

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